Die Traditionelle Chinesische Medizin ist kein Allheilmittel, doch zur Behandlung von einer ganzen Reihe von Erkrankungen sehr hilfreich. Sie kann auch zur Unterstützung des Genesungsprozesses und zur Linderung der Nebenwirkungen herkömmlicher Therapien angewendet werden.
Anwendungsbereiche:
Prinzipiell wird zwischen zwei Anwendungsbereichen der Traditionellen Chinesischen Medizin unterschieden:
Zum einen als erfolgversprechende Methode gegen funktionelle und psychosomatische Störungen, wofür die Traditionelle Chinesische Medizin in der westlichen Welt bekannt geworden ist. Zu dieser Gruppe gehören Krankheiten, die mit den schulmedizinischen Diagnosetechniken kaum oder gar nicht erfasst werden können und Krankheiten bei denen sich zwar das Resultat einer pathologischen Entwicklung zeigt, die Ursachen dieser Entwicklung jedoch im Dunklen verbleiben.
Zum anderen kann die Traditionelle Chinesische Medizin bei vielen von der Schulmedizin als „organisch“ klassifizierten Krankheiten angewendet werden. Auch hier können durchaus auch bessere Behandlungsergebnisse als mit „westlichen“ Methoden erreicht werden. Hinzu kommt, dass Nebenwirkungen fast vollständig ausbleiben.
Als effizient haben sich die Methoden der TCM (Phytotherapie, Massage, Akupunktur) vor allem in der Immunologie erwiesen, bei Allergien, Neurodermitis, chronischen Entzündungen sowie bei Störungen und Defekten des Immunsystems.
Besonderen Erfolg versprechen Kombinationen von naturwissenschaftlichen mit chinesischen Methoden. Sehr gute Ergebnisse werden auch bei Lähmungen, z.B. nach Schlaganfall, und bei chronischen Schmerzzuständen erreicht. Weiterhin gelangt die TCM auch bei typischen Frauen- und Männerleiden, bei Unfruchtbarkeit, Menstruationsbeschwerden, Prostata-Erkrankungen (mit Ausnahme von Prostata-Krebs) zum Einsatz.
Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule und Erkrankungen der Gelenke
Bandscheibenvorfälle, Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule, Gelenkbeschwerden (z.B. Tennisellenbogen), Muskel- und Sehnenschmerzen (z.B. Karpaltunnelsyndrom), Rheuma, Arthrose, Arthritis, Rheumatoide Arthritis, Muskelschmerz (Fibromyalgie), Schulter-Arm-Syndrom, Periathritis humeroscapularis, Sudeck’sche Erkrankung, M. Bechterew in frühen Stadien, Tietze-Syndrom
Hauterkrankungen
Neurodermitis, Schuppenflechte, allergische Kontaktekzeme, Juckreiz, Akne vulgaris, entzündliche Hauterkrankungen, Ulcus cruris, schlecht heilende Wunde
Neurologische Erkrankungen
Migräne, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen (z.B. Trigeminusneuralgie, Post-Zosterneuralgie, Interkostalneuralgie, peiphere Neuropathien), Taubheits- und Kribbelgefühle, Stumpfschmerz, Parästhesien, Polyneuropathie, Lähmungen (Fazialisparese, Zustand nach Schlaganfall), Phantomschmerz, Schmerzen (z.B. nach Gürtelrose), Vegetative Funktionsstörungen
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Herzrhythmusstörungen, koronare Herzerkrankung, Hypertonie, Hypotonie, Durchblutungsstörungen, funktionelle Herzbeschwerden
Lungenerkrankungen
Asthma, Pollenallergie, Bronchitis, Allergien, Pseudokrupp
Augenerkrankungen
Makuladedeneration, chronische Bindehautentzündung, Uveitis, Visusschwäche, Glaukom (grüner Star), Katarakt (grauer Star), Retinitis pigmentosa, Fehlsichtigkeiten, Trockenes Auge, Sehschwächen (unterstützend), Entzündungen (Augenlid, Bindehaut, Netzhaut, Regenbogenhaut
Hals-Nasen-Ohen-Erkrankungen
Entzündungen im Mund-Rachenraum, akute und chronische Rhinitis (Schnupfen), akute und chronische Sinusitis (Nebennasenhöhlenentzündung), akute Tonsillitis (Mandelentzündung), hyperreagibles Bronchialsystem, Geruchs- und Geschmacksstörungen, akute und chronische Pharyngitis (Rachenentzündung), Hörsturz, Schwerhörigkeit, Tinnitus, M Menière, Schwindel, Reisekrankheit, Stimmstörungen
Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen
Zahnschmerzen (auch nach Zahnextraktion), Gingivitis (Mundschleimhautentzündung), Geschmacksstörungen, Herpes, Aphten, Paradontose, chronische Zahnfleischentzündungen, Zahnschmerz unklarer Genese, Fehlfunktionen des Kiefergelenks (ausstrahlende Schmerzen, Zähneknirschen
Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
Singultus (Schluckauf), Gastroptose (Magensenkung), akute und chronische Gastritis, Hyperazidität des Magens (Magenübersäuerung), chonisches Ulcus duodeni (Zwölffingerdarmgeschwür), Magenentzündung, Darmentzündung, Speiseröhrenentzündung, chronische Colitis (Dickdarmentzündung), Achalasie, funktionelle und entzündliche Störungen des Magen-Darm-Tracktes (z.B. irritables Kolon, Colitis ulcerosa, M. Crohn), Obstipation, Störungen der Leber- und Gallenfunktion, Gallenwegserkrankungen
Urologische Erkrankungen
Entzündungen der Niere, Blase und Prostata, Reizblase, Inkontinez, Bettnässen, Impotenz, Erektionsstörungen, vorzeitiger Samenerguss
Gynäkologische Erkrankungen
Menstruationsbeschwerden, Zyklusstörungen, Beschwerden in der Menopause (Wechseljahresbeschwerden), Mastopathie, Beschwerden während der Schwangerschaft, Erkrankungen im Wochenbet
Psychatrische Erkrankungen
Konzentrations- und Lernstörungen, Schlafstörungen, Erschöpfungszustände, Depression, Essstörungen (Magersucht, Bulimie, Übergewicht)
Abwehrschwächen
Störungen der Immunabwehr, chronische Entzündungen (Mandeln, Mittelohr, Nasennebenhölen), Erkältungen
Ganzheitliche Therpiebegleitung
bei Suchtkrankheiten (z.B. Alkoholsucht, Nekotinsucht