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1 Wenjin Jie, Xicheng
Metrostation Tian´an Men Xi
Tel.: +86 10 – 6403 1102
täglich geöffnet
Der Park ist nach dem großen See, an dem er sich befindet, benannt. Nachdem er fast 1000 Jahre nur dem Kaiser und seinem Hof vorbehalten war, wurde er 1925 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Während der mongolischen Yuan-Dynastie wurde der Park durch Kublai Khan neu gestaltet.
Der Park besteht aus vielen künstlichen Hügeln mit Pavillons und Tempeln. Nahe des Südeingangs steht eine riesige Jade-Urne.
In der Mitte des Bai Hai befindet sich die Jade-Insel, die wahrscheinlich mit Aushubmaterial in dem künstlich angelegten See aufgeschüttet wurde. Hier steht die 36 Meter hohe Dagoba, die 1651 anläßlich des Besuchs des 5. Dalai Lama errichtet wurde.
An Nordufer des Sees findet man unter anderem sie 27 Meter lange Neun-Drachen-Wand aus glasierten, farbigen Kacheln. Sie sollte böse Geister fern halten. Im Westen des Parks befindet sich der Xiaoxitian-Tempel
137 Xizhi Men Wai Dajie
Haidian
Metrostation Xizhi Men
telefon +86 10 6831 4411
täglich von 7.30 bis 18 Uhr, im Winter bis 17 Uhr geöffnet
kostet Eintritt
Der Beijing Zoo ist geprägt von Käfigen aus Beton und Glas. Das Aquarium ist mit seinen Korallenriffen, einem Haibecken und einem Stück Regenwald beeindruckend. Auch Wale, Delphine und andere Meeressäuger sind zu sehen.
Nördlich des Lama-Tempels
Dongchen
Metrostation Yonghe Gong
täglich geöffnet
Der Di-Tan-Park ist nach dem Tempel der Erde, indem der Kaiser seine Opfer darbrachte, benannt. Der rechteckige, aus der Ming-Dynastie (1368-1644) stammende Altar (Fangze Tan) sympolisiert die Erde.
Zum Chinesischen Neujahrs findet hier ein Tempelfest (miaohui) statt. Der Frühling wird begrüßt und es wird um eine reiche Ernte gebeten.
Während der Ming-Dynastie wurden an den fünf wichtigsten Punkten der Stadt Hauptaltäre errichtet. Di Tan im Norden, Tian Tan (Himmelstempel) im Süden, Ri Tan (Sonnentempel) im Osten, Yue Tan (Mondtempel) im Westen und Sheji Tan (Tempel des Landes und des Korns) in der Mitte.
1 Wenjin Jie, Xicheng
Metrostation: Tian´an Men Xi
Tel.: + 86 10 – 6404 4071
täglich geöffnet
Der Jing-Shan-Park liegt nördlich der Verbotenen Stadt. Er hat seinen Ursprung in der Yuan-Dynastie (1279-1368). Das Erdreich, welches beim Ausgraben des Palastgrabens anfiel wurde hier zu Hügeln aufgetürmt. anfänglich hießen sie Wansui Shan (Langes-Leben-Hügel) und wurden erst viel später in Jing-Shan (Aussichtshügel) umbenannt. Am Fuße der Hügel wurden früher Kohlen gelagert. Wahrscheinlich aus diesem Grund nannten Ausländer die Hügel auch Kohlehügel.
Bis zum Ende der Qing-Dynastie (1644-1911) war der Park mit der Verbotenen Stadt verbunden und nur dem Kaiser und seinem Gefolge vorbehalten. Die Hügel sollten den Kaiserpalast vor den heftigen Nordwinden schützen, die nach Feng Shui-Regeln Tod und Verderben brachten. Im Falle des letzten Ming-Kaisers Chongzhen versagte dieser Schutzwall. Kaiser Chongzhen erhängte sich 1644 in diesem Park an einer Rubinie, während aufständische Truppen durch Beijing zogen.
Der Originalbaum wurde gefällt. Jedoch markiert ein neu gepflanzter Baum die betreffende Stelle im Südosten des Parks. Im Park gibt es außerdem noch einige Pavillons und Hallen. Den besten Blick auf die Verbotene Stadt hat man Wanchang Ting Pavillon.
Die Einkaufsmöglichkeiten haben sich in den letzten Jahren und besonders im Zuge der Olympischen Spiele dramatisch verändert und weiterentwickelt. Es gibt große Kaufhäuser und Einkaufszentren, viele kleine Läden und Straßenverkäufer.
Wangfujing Dajie ist die Haupteinkaufsstraße mit der eindrucksvollen Oriental Plaza Mall. Die meisten traditionellen Läden findet man an der Dazhalan Jie.
10 km westlich von Beijing;
erreichbar von der Metrostation Xizhi Men mit dem Bus 32 oder vom Zoo mit dem Bus 808;
vom Yuyuan-Tan-Park und vom Exhibition Center am Zoo verkehren im Sommer auch Fähren;
täglich von 8.30 bis 17 Uhr geöffnet;
kostet Eintritt;
Fotografieren ist nicht erlaubt.
Der Sommerpalast war für die Kaiser der Qing-Dynastie (1644-1911) im heißen und stickigen Sommer der Rückzugsort aus der Verbotenen Stadt. Der große Park in dem sich der Palast befindet wurde schon in früheren Dynastien angelegt und erweitert. Kaiser Qianlong (reg. 1736-1795) ließ den Palast erbauen. Cixi, die Witwe des Kaisers ließ den Palast zweimal umbauen. Das erste Mal 1860 nach der Zertörung durch britische und französische Truppen und das zweite Mal 1902 nach der Plünderung während des Boxeraufsandes.
Für den Besuch des Sommerpalastes und des Parks um ihn herum sollte man mehrere Stunden einplanen. Jeoch reicht auch die Zeit eines Tagesbesuches nicht aus, um alle Stätten zu besichtigen und den Park in Ruhe zu genießen. Das Gelände ist 290 Hektar groß. Im Park, der wie ein Mikrokosmos der Natur angelegt wurde, gibt es neben den Hallen des Palastes auch viele Tempel und Pavillons und mehrere Seen. Funktion und Harmonie steht im Vordergrund der Anlage.
100 km südwestlich von Beijing im Distrikt Fangshan;
Zug vom Bahnhof Yongding Men nach Shidu;
kostet Eintritt
Der Name dieses Landschaftsparks Shidu (Zehn Fähren) stammt aus der Zeit als die neue Straße mit ihren Brücken noch nicht existierte. Zu dieser Zeit musste man im Tal zwischen Zhangfang den Fluss Juma zehn Mal mit der Fähre überqueren.
Entlang des Flusses gibt es Wanderwege, die durch zerklüfftete Kalksteinformationen und engen Schluchten führen. Es gibt auch die Möglichkeit im Fluss zu paddeln.
Wofosi Lu, Xiang Shan
Haidian
Bus 333 vom Sommerpalast, Bus 360 vom Zoo
täglich von 6 bis 19 Uhr geöffnet
kostet Eintritt
Dieser bewaldete Park der Duftenden Hügel, der im Herbst, wenn sich die Ahornblätter rot färben, am schönsten ist, beherbergt zahlreiche Tempel und einen Botanischen Garten mit cirka 3000 Pflanzenarten. Die bedeutenderen Tempel sind der Tempel des Schlafenden Buddha mit einer schönen Statue aus Bronze und der Biyun-Tempel (Tempel der Azurblauen Wolken). Eine weitere Attraktion ist der Incense Burner Peak zu dem ein Sessellift führt.
Hervorzuheben ist, dass Pu Yi, der letzte Kaiser Chinas, hier in den letzten Jahren seines Lebens als Gärtner arbeitete.
28 Qinghua Xi Lu
Haidan
Metrostation Xizhi, dann weiter mit dem Bus 375
täglich geöffnet
kostet Eintritt
Der Garten der Vollkommenen Klarheit (Yuanming) wird auch Alter Sommerpalast genannnt. Tatsächlich hat er aber nichts mit dem Sommerpalast zu tun. Die Parkanlage, die zeigen sollte, dass sich China jeden Luxus leisten konnte, besteht aus mehreren Prinzengärten, die in der Mitte des 18. Jahrunderts durch den Qing-Kaiser Qianlong (reg. 1736-1795) zusammengefasst wurden. Neben traditionellen chinesischen Bauten haben die Jesuiten im Auftrag des Kaisers auch Gebäude im europäischen Stil errichtet. Dazu gehörten eine ganze Reihe von Rokoko-Schlösschen, Brunnen, Statuen und sogar ein Triumphbogen.
Während des zweite Opiumkrieges (1856-1860) wurde die Anlage von den europäischen Truppen zerstört. Heute erinnern nur noch Ruinen im Garten des Ewigen Frühlings im Nordwesten des Parks an die einstige Pracht. Westlich der Ruinen wurde der Palastirrgarten aus Beton nachgebaut. Weiterhin gibt es in diesem Park noch einige Seen und Pavillons.
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